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„Wir brauchen dringend ein Netzwerk in Gronau und Umgebung für das Thema Osteoporose“ – dieses Fazit zogen die 25 Zuhörerinnen und Zuhörer nach dem Fach-Vortrag, zu dem das Alterstraumazentrum St. Antonius und Lukas Gronau (ATZ) am Mittwoch, 6. Oktober, ins Ev. Lukas-Krankenhaus eingeladen hatte. Gastgeber waren für das ATZ Dr. med. Richard Buchen, Chefarzt Klinik für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie St. Antonius, und Stefan Rittmeyer, Chefarzt der Klinik Akutgeriatrie und Frührehabilitation am Lukas Gronau. „Ich hoffe, dass wir diesen Abend und die Anregungen unseres Referenten Dr. Carl Neuerburg als Startschuss zu einem Netzwerk nutzen. Gemeinsam müssen wir diese bedrohliche Krankheit bekämpfen und vor allem die Behandlungserfolge verbessern und uns dafür einsetzen, dass das Thema mehr in den politischen Fokus rückt“, resümierte Rittmeyer, Chefarzt der Klinik Akutgeriatrie und Frührehabilitation am Lukas Gronau, den Vortrag und die anschließende Diskussion der Klinik und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte der Region.

Brüche mit einer Osteoporose als Ursache nehmen bei älteren Patientinnen und Patienten stetig zu. Um Folgefrakturen und den Verlust von Alltagskompetenz zu reduzieren, ist für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte eine osteologische Behandlung alterstraumatologischer Patienten eine essentielle Maßnahme der Sekundärprävention. Das Alterstraumazentrum St. Antonius und Lukas Gronau (ATZ) lädt in diesem Zusammenhang zu einem Fachvortrag für Ärztinnen und Ärzte aus der Region ein. Der Vortrag am Mittwoch, 6. Oktober 2021, von 19 bis 20.30 Uhr im Ev. Lukas-Krankenhaus Gronau ist übertitelt mit der Überschrift „Osteoporose – Sicherung der medikamentösen Osteoporose-Therapie nach Hüftfrakturen im Alter“. Interessierte Mediziner aus Praxen und Kliniken der Region sind eingeladen, auch spontan ohne Anmeldung an dem Vortrag und der anschließenden Diskussion teilzunehmen. Als Referent konnte das ATZ Privatdozent Dr. med. Carl Neuerburg gewinnen. Er ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Seit 2017 ist er als Oberarzt im Bereich Alterstraumatologie an der Klinik für Allgemeine, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikum der LMU München tätig. Er hat folgende Zusatzbezeichnungen erworben: Osteologe DVO (2015), Zertifiziertes Curruculum Geriatrie (2016) und Spezielle Unfallchirurgie (2017).

Ein herzliches Dankeschön an das 20-köpfige Impfteam im Kampf gegen die Pandemie: Das Evangelische Lukas-Krankenhaus Gronau hat in einer kleinen, Coronavirus-konformen Feierstunde den Einsatz beim Impfen aller Kolleginnen und Kollegen, die sich über ihren Arbeitgeber gegen COVID-19 schützen lassen wollten, gewürdigt. Die Mitarbeitenden, die seit Januar dieses Jahres regelmäßig das professionelle und sichere Impfen ihrer Kolleginnen und Kollegen gestemmt haben, zeigten tatkräftiges Engagement über ihre eigentlichen Aufgaben im Krankenhaus hinaus. „Das ist nicht selbstverständlich. Wir wissen die großartige Bewältigung dieser besonderen Herausforderung sehr zu schätzen. Unsere Impfaktionen verliefen immer reibungslos. Dafür danke ich Ihnen im Namen aller Geimpften in unserem Haus“, sagte Anja Ohneiser an das Impfteam gerichtet im Namen der Betriebsleitung. Die kaufmännische Direktorin überreichte zusammen mit Stefan Rittmeyer, Ärztlicher Direktor, und Gerd Bömsch, Pflegedienstleitung, jedem Mitglied des Impfteams eine „Bullis-Tüte“ – eine von der Servicegesellschaft WIVO zusammengestellte Tasche, gefüllt mit allerlei Leckereien und regionalen Köstlichkeiten.

Um seinen besonders gefährdeten Patienten ein größtmögliches Maß an Sicherheit zu geben, unternimmt das Ev. Lukas-Krankenhaus Gronau in allen Bereichen zahlreiche Anstrengungen. Diese sind jetzt sogar mit dem Euregionalen Qualitäts- und Transparenzsiegel EQS4 belohnt worden. „Infektionsprävention und Hygiene nehmen wir immer schon sehr ernst. Wir freuen uns, dass das Siegel unsere für uns selbstverständlichen Arbeitsabläufe und Regeln nun auch nach außen sichtbar macht“, sagt Anja Ohneiser, kaufmännische Direktorin am Lukas-Krankenhaus. Immerhin sei der Schutz vor Infektionen immer stärker mit einem Mehraufwand verbunden.

Jeder impfberechtigte Mitarbeitende im Ev. Lukas-Krankenhaus Gronau hat nun ein Angebot zur Impfung gegen COVID-19 erhalten. Alle Kolleginnen und Kollegen, die ihre Impfbereitschaft signalisiert hatten, haben entweder bereits beide Impfungen erhalten oder die erste Dosis. Die Nachfrage war groß, die Impfquote liegt bei beachtlichen 78 Prozent. Beim jüngsten Impftermin durfte das Lukas-Krankenhaus nun auch erstmals überschüssige Impfdosen, die sich aus der Anzahl der angemeldeten Mitarbeitenden und der gelieferten Vials (Mehrdosenbehältnis) ergaben, an externe impfberechtigte Menschen aus Gronau verimpfen. Konkret erhielten acht Personen, die nicht zur Lukas-Mannschaft zählen, spontan ihre erste Impfung – darunter ein Polizist und sieben Lehrerinnen und Lehrer des Driland-Kollegs der Stadt Gronau.

Als vor drei Wochen der Impfstoff für die ersten Mitarbeitenden der Kategorie 1 das Ev. Lukas-Krankenhaus Gronau erreichte, wäre das an Spannung und Aufregung kaum zu überbieten, so glaubten das Impfteam und sämtliche Impflinge zu diesem Zeitpunkt. Dann kam der Schnee – und mit den ungewöhnlichen, weißen Mengen die Unsicherheit, ob die so wichtige zweite Dosis es auch wirklich an Ort und Stelle schaffen würde. Würde der Impfstoff-Lieferant bis zum Krankenhaus vordringen können?

Wenn jemand Birgit Römhild im Jahr 1997, als das Psychose-Seminar in Gronau gegründet wurde, gesagt hätte, dass sie über einen so langen Zeitraum – 23 Jahre – diese ehrenamtliche Aufgabe übernehmen würde, hätte sie durchaus Zweifel geäußert. „Anfangs habe ich mich gewundert, dass soviel Interesse an solch einem Erfahrungsaustausch besteht“, erinnert sich die langjährige Leiterin des Psychose-Seminars. „Und immer hatte ich Lampenfieber – vor jedem Treffen. Ich merkte aber, wie wichtig solche Möglichkeiten der offenen Begegnung für alle Beteiligten sind.“ Nun verabschiedet sich die 76-Jährige sozusagen in ihren Ehrenamts-Ruhestand. Ihre Aufgabe übernimmt ab sofort Christian Leefken aus dem Vorbereiterteam, das Bettina Sandhaus, Jürgen Jaschke und Helmut Leuders ergänzen.

120 kleine Pieks als großer Meilenstein zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie – für jeden einzelnen Geimpften in der Praxis dann aber doch so unspektakulär wie die Grippeschutzimpfung. Exakt so viele Impfdosen wie bestellt hat Gerd Bömsch, Pflegedienstleiter am Ev. Lukas-Krankenhaus Gronau, am Dienstagmorgen (19.01.2021) in Empfang nehmen können. Die Übergabe des empfindlichen Impfstoffs gegen SARS-CoV-2 für die Kollegen, die nach den Vorgaben des nationalen Impfkonzeptes nun geimpft werden durften, erfolgte unter strengen Sicherheitsauflagen. Bis zum frühen Nachmittag hat das eigens eingerichtete Impf-Team am Lukas-Krankenhaus erfolgreich alle 120 Dosen an die priorisierten Mitarbeiter mit erhöhtem Risiko verimpft.

Der Impfstoff kann kommen – das Evangelische Lukas-Krankenhaus Gronau ist perfekt vorbereitet, steht bereit, die Mitarbeiter, die zur Prioritätsstufe 1 zählen, endlich impfen zu können. Die Impfbereitschaft der Mitarbeiter am Lukas Gronau ist hoch, alle hoffen darauf, dass es bald losgehen kann. Über 80 Prozent der Mitarbeiter haben bereits jetzt signalisiert, sich impfen lassen zu wollen, weitere werden sicherlich noch folgen. Die vorsorgliche Generalprobe für den Impfablauf absolvierte das Haus jetzt äußerst erfolgreich.

Nach äußerst konstruktiven und zielführenden Gesprächen zwischen allen Beteiligten haben die Alexianer GmbH und die Valeo-Kliniken GmbH Hamm beschlossen, die Mehrheitsanteile der Evangelisches Krankenhaus Johannisstift Münster gGmbH an die Alexianer zu übertragen. Sofern die Evangelische Kirche von Westfalen und die Gremien zustimmen, sowie das Bundeskartellamt die Freigabe erteilt, werden die Alexianer dann Hauptgesellschafter.
Den Beschluss zur Veräußerung der Mehrheitsanteile fasste der Aufsichtsrat der Valeo-Kliniken GmbH (eine evangelische Krankenhausträgergesellschaft, die neben dem EVK Münster Krankenhäuser in Gronau, Hamm und Lippstadt unterhält) bereits Ende letzten Jahres.

Das Evangelische Lukas-Krankenhaus Gronau ist begeistert von der großen Unterstützung und Solidarität aus der Gronauer Bevölkerung und Wirtschaft. Die kleinen Aufmerksamkeiten, die Lebensmittel-Spenden und ähnliche Ideen für unsere engagierten Mitarbeiter kamen sehr gut an. So spüren Pflegekräfte, Ärzte und andere Krankenhaus-Mitarbeiter, dass ihr Einsatz in dieser herausfordernden Zeit gewertschätzt wird und sie in der Coronavirus-Krise nicht allein dastehen. Das gesamte Team des Lukas Gronau sagt allen Unterstützern ein herzliches DANKESCHÖN, blickt zuversichtlich in die Zukunft und wünscht den Gronauer Bürgern alles Gute. Wir schaffen das – alle gemeinsam.

Bleiben Sie gesund.

Einmal das Innere eines echten Rettungswagens genauer unter die Lupe nehmen, das wackelige Gefühl darin selbst wahrnehmen, die ausgefahrene 30 Meter hohe Leiter der Feuerwehr direkt vor sich in den Himmel ragen sehen oder die eigentlich mit bloßem Auge nicht sichtbaren Keime an den eigenen Händen aufspüren - der „Tag der Patientensicherheit“ am Evangelischen Lukas-Krankenhaus Gronau bot den Gästen vielfältige Anregungen. Der Nachmittag hielt mit dem „Markt der Möglichkeiten” viele Stände bereit, die einen Überblick zu den verschiedensten Themen der Patientensicherheit gaben.

Das Evangelische Lukas-Krankenhaus Gronau lädt am 6. November 2019 zum "Tag der Patientensicherheit" ein. 

Virtuelles Bowling und Gleichgewichtsübungen auf einem Balanceboard – was für viele eine Freizeitbeschäftigung ist, wird seit Kurzem als moderne Physiotherapie im Lukas-Krankenhaus Gronau umgesetzt.

Sensibilisierung der Mitarbeiter für das Thema Selbsthilfe, eine Selbsthilfebeauftragter und gezielte Information der Patienten über die verschiedenen Möglichkeiten der Selbsthilfe – all diese Punkte werden im Lukas-Krankenhaus Gronau tagtäglich gelebt.

Wenn ältere Menschen im Krankenhaus behandelt werden, brauchen sie eine auf die besonderen Herausforderungen im Alter zugeschnittene Medizin. 

Von Jingle Bells bis zu den Klassikern des Rock – seit mehreren Jahren spielen „The Dandys“ auf ihrer Weihnachtstour in verschiedenen Krankenhäusern der Region. 

Es ist cool, ein Fluppenschnippser zu sein - diese Botschaft vermittelt ein Musikvideo. Suchtprävention muss früh ansetzen – und mit den richtigen Methoden.

Ein besseres Leben im Alter – angesichts von Schlagwörtern wie Pflegenotstand und Rentenkrise ist das keine Selbstverständlichkeit.

Die Zahl der Unfälle bei älteren Menschen steigt. Einmal dadurch, dass es einfach immer mehr ältere Menschen gibt, die auch körperlich noch sehr aktiv sind und Sport treiben. Aber auch, weil Menschen mit zunehmendem Alter aus vielerlei Gründen ein höheres Risiko haben zu stürzen.

So mancher wird sich wundern: Es ist noch keine zehn Jahre her, da hat das Ev. Lukas-Krankenhaus Gronau sein 120-jähriges Bestehen gefeiert. Und nun soll es auf einmal nur noch 50 Jahre alt sein? 

Wie das ist, wenn man dement ist, will die elfjährige Tilda von ihrem Großvater wissen. „Das ist wie Honig im Kopf“, sagt der.