Einarbeitungskonzept

Einarbeitungskonzept für neue Mitarbeiter/-innen


1. Vorbemerkung und Ziele des Konzeptes

Die ersten Tage und Wochen am neuen Arbeitsplatz sind für jeden Mitarbeiter / jede Mitarbeiterin eine besondere Situation. Die dort gemachten Erlebnisse und Eindrücke, sind oft prägend für die künftige innere Einstellung zum neuen Arbeitsplatz und damit einhergehend für die Art der Aufgabenerfüllung. Enttäuschungen im Einarbeitungsprozess resultieren zumeist aus nicht erfüllten Erwartungen. Aus diesem Grund ist es wichtig, gerade die ersten Wochen nach Dienstaufnahme für alle Beteiligten zielorientiert und transparent zu strukturieren.

Im Ev. Lukas-Krankenhaus Gronau ist eine Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines Einarbeitungskonzeptes als Resultat aus einer Mitarbeiterbefragung entstanden. Für die neuen Kolleginnen und Kollegen hat die Arbeitsgruppe mit Mitgliedern aus den verschiedenen Bereichen des Hauses ein eigenes Einarbeitungskonzept entwickelt.

Ziel ist es, die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Einarbeitung bestmöglich zu unterstützen. Im Rahmen der Einarbeitung ist der Integration in die jeweiligen Arbeitsbereiche, die über die rein fachliche Einweisung hinausgeht, besondere Bedeutung beizumessen. Hier wird sowohl von den Vorgesetzten als auch von den Kolleginnen und Kollegen der neuen Mitarbeiterin / des neuen Mitarbeiters aktives Engagement erwartet. Umgekehrt wird aber auch von der neuen Mitarbeiterin / dem neuen Mitarbeiter erwartet, sich nicht nur passiv „einarbeiten zu lassen“, sondern den Einarbeitungsprozess eigeninitiativ mitzugestalten und, wenn erforderlich, Unterstützung einzufordern. Die kontrollierte Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist als Führungsaufgabe zu verstehen und wahrzunehmen. Die / der Vorgesetzte hat sicherzustellen, dass die Einarbeitung der neuen Mitarbeiterin / des neuen Mitarbeiters von einer Mentorin / einem Mentor begleitet wird. Der Mentorin / dem Mentor obliegt insbesondere die Aufgabe, die neue Mitarbeiterin / den neuen Mitarbeiter mit den internen Strukturen und Abläufen vertraut zu machen sowie die Anbindung an den Kollegenkreis aktiv zu unterstützen. Der Aufwand, den eine gute Einarbeitung kostet, zahlt sich in der Zukunft in vielfältiger Weise (z. B. durch Arbeitsqualität, Motivation, Arbeitszufriedenheit, verringerte Fehlzeiten u.ä.) aus. Das vorliegende Einarbeitungskonzept soll garantieren, dass die Gestaltung der wichtigen ersten Wochen eines Arbeitslebens im Ev. Lukas-Krankenhaus Gronau nicht dem Zufall überlassen bleibt und bildet einen Rahmen, der den jeweiligen Besonderheiten des Arbeitsplatzes entsprechend ausgefüllt werden muss.

Das Konzept enthält sowohl die allgemeinen Informationen, die alle betreffen, als auch Checklisten für die verschiedenen Berufsgruppen, die spezifisch auf die jeweilige Abteilung ausgerichtet sind.

2. Die Bestandteile unseres Einarbeitungkonzeptes 

  • Laufzettel: Um den Einstieg des neuen Mitarbeiters / der neuen Mitarbeiterin vorzubereiten, wird ein Laufzettel von den jeweiligen Ansprechpersonen (Technische Abteilung, IT-Abteilung, Verwaltung, Pflegedienstleitung) vorab bearbeitet. So soll sichergestellt werden, dass alle notwenigen Organisatorischen Maßnahmen (z.B. E-Mail Adresse, Spind, Dienstkleidung, Schlüssel…) am ersten Arbeitstag erledigt sind und dem Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Die / der Vorgesetzte bestimmt eine Mentorin / einen Mentor als direkten Ansprechpartner für die Einführung in den Arbeitsalltag sowie für die konkrete Einarbeitung in die fachlich - inhaltliche Aufgabenstellung.  
  • Begrüßungsveranstaltung: Einmal im Quartal werden die seit der letzten Veranstaltung neu eingestellten Kolleginnen und Kollegen eingeladen und im Haus begrüßt. Sie erhalten an diesem Tag gemeinsam Kurzunterweisungen in den Bereichen Hygiene, Arbeitssicherheit und Brandschutz. Für den Besuch der Begrüßungsveranstaltung sind neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ihren Vorgesetzten von der Arbeit freizustellen.
  • Einarbeitungschecklisten: Für die jeweiligen Berufsgruppen wurden spezifisch die für sie relevanten Informationen und Tätigkeiten in Form einer Checkliste zusammengestellt, um ihnen eine schnelle Orientierung am Arbeitsplatz zu ermöglichen.  Die Checkliste soll gemeinsam mit der Mentorin/ dem Mentor in den ersten Wochen der Einarbeitung abgearbeitet werden.